Aktuelles

 

Änderung des Fischereigesetzes in Schleswig-Holstein

 

 

Zum 01.07.2012 braucht jeder Fischereischeininhaber anderer Bundesländer einen Ergänzungsschein zum Nachweis der Fischereiabgabe in Schleswig-Holstein.

 

 

§ 29:

 
Künftig müssen auch Bürger aus anderen Bundesländern Fischereiabgabe in Schleswig-Holstein entrichten - auch wenn sie im Besitz eines gültigen Fischereischeins ihres Bundeslandes sind. Diese Regelung entfaltet praktische Wirkung nach Inkrafttreten der novellierten LFischG-DVO am 01.07.2012.

                             

 

 


Hier der Link: Änderung Fischereigesetz




Die Fischereiabgabemarke ist inkl. Vordruck und Merkblatt erhältlich bei DS Angelsport.

 

 

 




Norddeutscher Fliegenfischer Tag - Das Event an der Stör - 3. Okt. 2012




zum Öffnen der Ankündigung bitte auf das Logo klicken...




Zur deutsch/dänischen Fluss-Saison 2012


Der vorletzte Angeltag der Saison 2011 bescherte uns noch einen sonnigen und warmen Oktoberttag am Fluss. Einfach perfekte Bedingungen, um die Herbstsaison mit einem Fangerfolg zu beenden. Die Sinkleine brachte eine kleine Beisstube auf die gewünschte Tiefe und schon nach der dritten Präsentation erfolgte der Biss, noch in der Driftphase der Tubenfliege. Ein wunderschön gezeichneter Laxhane ist auf die Tube eingestiegen und zeigte an der leichten Einhandrute ein paar beeindruckende Fluchten. Nach Drill und Landung ein schnelles Foto, dann durfte sich der Bursche wieder auf den Weg zu seinen Laichgründen machen.

 

 

 




Alle Bilder können durch Anklicken vergrößert werden...

Zwei Tage später begann die nun fünfeinhalb Monate anhaltende Schon- und Ruhezeit am Fluss und nur das Elektrofischen zur Laichentnahme, bringt in dieser Zeit noch einmal drei unruhige Tage für die anadromen Salmoniden.

Aber schnell war die für den Bestand so wichtige Schonzeit vorbei und die neue Saison begann dort, wo die alte Saison endete…mit gefangenen Fischen. Der recht milde Winter und hat die Absteiger ( Kelts) nicht lange an ihre Flusssysteme gebunden und sie zeitig abwandern lassen. Zeitgleich hat das beginnende Frühjahr starke Aufsteiger, in Form blanker Lachse auch in die kleinen Auen gebracht. So konnte ein dänischer Freund schon am ersten Tag der Saison einen herrlichen Blanklachs von acht Kilo haken und nach einem spannenden Drill erfolgreich landen.

 

 

16.04.2012    Erster April Lachs, 95 cm - 8,1 Kg

 

 

 




Foto: Erik Egvad Petersen

Außer der erst in diesem Jahr in Kraft getretenen Schonzeit-Verlängerung sollte sich der Angler auch mit weiteren neuen Bestimmungen bezüglich vieler Flusssysteme vertraut machen. (z.B. Verbot von Widerhaken ) Die dazu ausgezeichnete Information der Dänen ist in diesem Beitrag verlinkt und bringt zudem gerade für den Einsteiger interessante Infos und sehr schöne Beispiel-Zeichnungen. Die deutsche Übersetzung stammt von Lars Östergaard-Jensen , dessen Bilder im Partnerbereich zu finden sind.

Zum Heft klick hier:

 

 http://www.sportsfiskeren.dk/sites/default/files/Laksehaefte_DE.pdf

 

 


Nun erwarten wir auch mit Spannung den beginnenden Aufstieg der ersten großen Meerforellen und hoffen weiterhin, dass die Verantwortlichen der dänischen Besatzpolitik ihr Augenmerk nicht nur auf den Lachs richten, sondern auch die entstehende Problematik rückläufiger Meerforellenbestände erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen.

Unseren Lesern und Kunden wünschen wir eine spannende und erfolgreiche Saison 2012 am Fluss.

 

Heiko Döbler




 

Was für ein Saison-Auftakt in Dänemark.

Am 17.04. stieg ein weiterer April-Lachs von 93 Zentimeter Länge und einem Gewicht von 8,1 Kilogramm auf Patrick's Fliege ein und konnte gelandet werden. Fast schon unglaublich, was das Lachsprogramm der Dänen in den letzten 15 Jahren bewirkt hat. 

 

 

 

 

 




Foto: Patrick Jeß

Die ersten Meerforellen der neuen Saison 2012 werden gefangen...


Mit dem Fang einer wunderschönen Meerforelle von 4,5 Kilogramm aus dem Fluss,  eröffnet sich ein außergewöhnlich früher Saison-Auftakt für den Aufstieg und Fang dieser Salmoniden. Ob es erst einmal ein Einzelfisch bleibt...die nächsten Tage werden es sicher zeigen. Unser Freund Dennis fing diesen Blanköring am 27.04.12 und eine Ansammlung von Seeläusen im Bereich der Afterflosse zeigte dabei deutlich, wie schnell dieser Fisch seinen Weg vom Meer, zu den Fanggründen in der Au zurücklegen konnte.

 

 





Fotos: Dennis Hansen



Juni und Juli... die Monate der Sommerfische im Fluss



Diese Sommermonate sind bisher eine regenarme Fortsetzung der letzten zwei Jahre und somit gingen  uns wieder einmal die Wochen für den Fang der ersten großen blanken Meerforellen verloren. Aber trotz eines nur langsam dahinfließenden Niedrigwassers im Fluss, schleichen sich im Schutze der Nacht kleine blanke Sommerfische in die Auen und zeigen ihre Anwesenheit in abendlicher Aktivität. Es sind agile Fische in Stückgewichten zwischen zwei und drei Kilogramm. Aber auch in den Gewichtsklassen zwischen sechs und sieben Kilogramm werden Einzelfische gefangen und gemeldet. Die Fangzeiten lagen für die mit der Fliege gefangenen Meerforellen wie so häufig in diesen Wochen zwischen 23.00h und 24.00h Uhr. Leider ist die Vegetation im Fluss teilweise schon sehr ausgeprägt und kann das Fliegenfischen erschweren. Der Flusskundige wird damit aber noch keine Probleme haben, denn auch im zunehmenden Vegetationsdruck finden sich befischbare Standplätze. Typische Erfolgsmuster für die späten Stunden der Sommerabende waren wie so oft  dunkle Tubenfliegen mit ihrer auffälligen Silhouette  zum Nachthimmel. Die frühen und noch sehr hellen Stunden der Sommerabende dagegen brachten Fischkontakte und gefangene Meerforellen auf tiefgeführte Spinnköder, wie den klassischen Mepps und beschwerte Wobbler. Auch wenn die niedrigen Wasserstände eine erfolgreiche Befischung erschweren, die Fische sind auf den Fangplätzen und reagieren auf Fliege sowie Spinnköder.

 

 

 

 















Fotos: Achim Bartonischeck, Heiko Döbler, Jürgen Zaedow



Endlich Regen...


Zuerst nur langsam, dann aber doch in einem zunehmenden Maße kam der für ein erfolgreiches Flussfischen so wichtige und lang ersehnte Regen. Die steigenden Wasserstände und  die damit verbundene zunehmende Fließgeschwindigkeit, sowie der erhöhte Wasserdruck in den Mündungsbereichen der Flüsse, waren das Aufbruchssignal für die im Meer wartenden anadromen Salmoniden. Nun begann endlich der Run der Sommerfische in den Auen und sie zeigen sich dabei auch immer wieder in Form blanker Fischkörper, die auf ihrer Reise stromauf mit Rücken und Schwanzflosse die Wasseroberfläche durchbrechen. Und endlich sind es in den kleinen Auen Meerforellen und keine Lachse, die jetzt auf die Fliegen- und Spinnköder einsteigen. Es handelt sich überwiegend um die typischen aufsteigenden Erstlaicher zwischen 55 Zentimeter und 60 Zentimeter Länge und nicht selten endet ein erfolgreicher Angeltag mit dem Fang eines zweiten oder dritten Fisches, wie auf dem Foto eines dänischen Freundes zu sehen ist. Dagegen zeigt sich der Lachs in den kleinen Meerforellenflüssen in diesem Jahr zur Freude vieler Meerforellenangler in deutlich geringeren Fangzahlen. Ob es so bleiben wird möchte ich bezweifeln, aber der jetzige Aufstieg der sommerlichen Meerforellen ist ein echter Lichtblick nach zwei aufstiegsschwachen Jahren in Folge.

 




Foto: Joern Gjelstrup



Kurioses von der Au…


Eine tiefe Ausspülung unterhalb einer Solgleite. Eigentlich ein klassischer Standplatz für eine  auf den Schutz der Dunkelheit wartende Meerforelle. Erst in der Nacht wird sie diesen Kolk verlassen, um die schnellströmende und flache Passage in der Solgleite zu überwinden. Eine tiefgeführte Fliege kann die hier einstehende Meerforelle in den hellen Stunden des Tages an den Haken bringen. Der Anbiss kam…..aber in für uns völlig unerwarteter Form. Fast 25 Kilometer vom Salz der Nordsee entfernt und nach der Überwindung mehrerer Solgleiten, fand eine stramme Flunder Gefallen an der für die Meerforelle gedachte Tubenfliege. Bevor sie ihren Ausflug fortsetzte, musste sie für ein ungewöhnliches Foto herhalten. Meeresfisch vor Auenkulisse..

 

 

 

 







Flusstage im Juli und August



Die Wetterlage zeigt sich für das Flussfischen auch weiterhin in einer sehr beständigen Form. In einem Wechsel von Regen und Sonnenschein, sowie nächtlichen Werten der Lufttemperatur von zum Teil nur noch 10 Grad, werden in diesen Wochen noch immer Meerforellen in Form kleiner Sommerfische gefangen. Das verspricht Kurzweil und ist zugleich gerade für den Einsteiger eine sehr gute Möglichkeit um zu ersten Fangerfolgen zu gelangen, da diese zwei bis drei Kilogramm wiegenden  Fische in nicht selten in Gruppenform aufsteigen, unkompliziert auf Spinnköder oder Fliege reagieren und spannende Drills an leichtem Gerät bieten. Aber trotz dieser Kurzweil ist die Hoffnung der versierten Flussfischer immer auf den Großfisch ausgerichtet. So warten alle Angler im Bereich der kleinen Auen auf eine Fangmeldung adulter Fische, die in den letzten Wochen leider sehr dünn gesät waren.  Wer das Einsteigen und den Drill eines solchen Fisches am Fluss erlebt, wird sich dieser Form der Befischung kaum wieder entziehen können. Susanne und Patrick haben dieser Zeit der kleinen Fische ein Ende gesetzt. Beide konnten  jeweils einen wunderschönen Spätsommerlachs auf die Fliege bringen und diese Fische der Klasse über acht Kilogramm erfolgreich landen. Mit den Farben der sommerlichen Vegetation ändern sich jetzt auch die Farben aufsteigender Lachse und zeigen uns das beginnende Herbstfischen an. Einige Tage vorher verlor Susanne eine noch blanke Meerforelle in der Gewichtsklasse sechs bis sieben Kilogramm, auf einen  Spinner der Größe 5 in dunkler Nacht. Es wird langsam wieder spannend….

 

 

 





Bild 1: Susanne Kress mit August-Lachs
Bild 2: Foto - Patrick Jeß -Patrick mit Juli-Lachs




September, Spätsommer am Fluss…



Niederschläge im Wechsel mit Trockenperioden bringen auch weiterhin mal steigendes, dann wieder fallendes Wasser und somit für uns einfach perfekte Bedingungen für eine Befischung von Lachs- und Meerforelle in den kleinen Auen Südjütlands. Noch immer kommen Trupps kleiner Sommerfische in  die Flüsse und wer das Glück besitzt, auf einen Trupp dieser sich in Bewegung befindlichen Meerforellen zu stoßen, kann überaus kurzweilige Stunden erleben. In nur 45 Minuten stiegen drei sommerliche Meerforellen zwischen 55 und 60 Zentimeter Länge auf meinen Spinnköder ein, brachten die ultraleichte Rute zum tanzen und verschwanden nach Drill und Landung wieder in ihrem Element. Vielleicht gibt es ja beim winterlichen E-Fischen ein Wiedersehen mit den agilen Burschen. Für den Rest der Saison habe ich mein persönliches Mindestmaß auf 70 Zentimeter erhöht und gewähre den kleinen Sommerfischen eine Schonung. Nur zehn Minuten später stieg ein vierter Fisch ein und nach einigen bemerkenswerten Fluchten zeigte sich schon im Wasser die deutliche gestreckte Form eines Lachses. Kurz darauf lag der knapp 80 Zentimeter lange Fisch im Kescher. Silberblank, mit losen Schuppen und einigen noch lebenden Meerläusen am Körper, war diese erst halbstarke Lachsdame ein perfekter und für diesen Monat von ihrer Färbung ungewöhnlicher Fang. Dieser Konkurrenzfisch der Meerforellen nimmt leider in den kleinen Meerforellen-Auen weiterhin zu und wird zum Teil sogar noch durch Besatzmaßnahmen gefördert. So freue ich mich über diesen Fang  ganz besonders und vielleicht sendeten mir die drei Meerforellen zum Dank für ihre erhaltene Freiheit, ihren Konkurrenten an meinen Haken.

 

 

 















Oktober, Herbsttage am Fluss….


Der letzte Monat der Angelsaison an den dänischen Auen bietet uns noch einmal die Möglichkeit,  einen starken Herbstlachs oder Herbstöring an die Fliege oder den Spinnköder zu bringen. Lachs und Meerforelle zeigen sich nun in voller Laichfärbung und eine Entnahme nach erfolgreicher Landung, liegt immer in der persönlichen Entscheidung des Fängers. Die jetzt laichschweren Rogner werden von uns geschont und vorsichtig wieder in den Fluss entlassen. Der angedrückte Widerhaken ermöglicht dabei ein schnelles Lösen und verursacht eine nur geringfügige  Verletzung . In wenigen Wochen wird es vielleicht ein erneutes Treffen beim Elektro-Fischen geben, wenn sich die Salmoniden im Bereich der Laichplätze eingefunden haben. Dagegen ist die Entnahme von Lachsmilchnern für uns eine Hegemaßnahme, da sich der Lachsbestand in den kleinen Auen gegenüber der Meerforelle, in einem zum Teil erschreckender Zunahme zeigt. So konnte Patrick Jeß einen beeindruckenden Lachsmilchner von 113 Zentimeter Länge auf seine Tubenfliege bringen und den Fisch mit einer Einhandrute der Klasse 8 zur erfolgreichen Landung drillen. Besser könnte die Saison für Patrick nicht enden und dieser Lachs wird sich im Oktober 2012 sicher nicht mehr toppen lassen. 

 







 

 

Anhaltende Regenfälle bescherten uns in der ersten Oktoberwoche mehrfache,  zum Teil extreme Hochwasser-Situationen in den kleinen Auen, die tageweise jegliche effektive Befischung  unmöglich machten. Selbst mit schweren Sinkleinen war der immense Wasserdruck nicht mehr zu überwinden und so gab es immer wieder Phasen des Wartens. Knietief steht das Wasser auf den Wiesen und die Pegelstände zeigen einen Meter über Normal an. Diese Hochwasserphasen sorgen  gleichzeitig aber auch für eine Verteilung der Fische auf alle Flussabschnitte und somit auch für eine effektive Befischung der Oberläufe unserer Auen.  Aber die kleinen Flüsse reagieren nicht nur sehr schnell auf anhaltende Regenfälle mit einem Ansteigen, sondern die Wasserstände fallen nach Ende der Regenfälle nach nur kurzer Zeit wieder auf das von uns benötigte und erhoffte Maß. Und so erwarten wir noch einige spannende Oktobertage mit optimalen Wasserständen für die Fliegenrute und vielleicht starken Herbstfischen im Drill.

 














Traurige Hinterlassenschaften am Wasser...


Mit dem zunehmenden Interesse am Küstenfischen auf Meerforellen, werden gleichzeitig auch immer mehr dänische Strandabschnitte nahe der Parkmöglichkeiten zu Müllhalden. Deutsche Aufschriften auf Verpackungen und Bierdosen zeigen in aller Deutlichkeit wo die Verursacher zu finden sind. Wir wundern uns immer wieder aufs Neue, wie man ein Erlebnis in möglichst intakter Natur sucht...und gleichzeitig gedankenlos einen Schweinestall hinterlässt.

 

 

 






Zum Küstenfischen in Südjüdland 2012


 

Trotz der überwiegend milden Witterung des Winters 2011/2012 und den moderaten Temperaturen im Frühjahr, fehlt immer noch die Kleinnahrung in den strandnahen Bereichen. Der Hauptfang der Meerforellenangeler besteht hier in der Regel aus Grönländern, den 40 cm bis 50cm großen Aufwuchsfischen dieser Küstenregion. Nach der Smoltifizierung bewegen sie sich in der Phase ihrer Jugend in diesen salzigen Flachbereichen und finden hier die ihrer jetzigen Größe angepassten Beutetiere wie Garnelen, Grundeln, Tangläufer und Borstenwürmer. Fehlende Kleinnahrung bedeutet eine stete Suche für die Meerforelle und so sind sie auf ihren Beutezügen meist nur kurz in einer für den Angler erreichbaren Distanz und dann ebenso schnell wieder verschwunden. Ihr Bewegungsradius bei der Nahrungssuche ist unter diesen Bedingungen deutlich größer. Um zum Erfolg zu kommen, muss sich auch der Angler diesem Verhalten anpassen und sollte sich nie zu lange an einem Strandabschnitt aufhalten. Nach maximal zwei Stunden ein Wechsel, dann ruhig ein paar Kilometer fahren, erhöht die Chance auf einen Erfolg. Trotz der Widrigkeiten bringt die gesamte südjütländische Küstenlinie seit Wochen auch Fänge, die deutlich über dem gewohnten Maß der Aufwuchsfische liegen. So konnte Andreas Both einen herrlichen Fisch von 4,5 Kilogramm und 74 Zentimeter Länge auf die Fliege bringen und obwohl diese Meerforelle den Winter noch im Fluss verbracht hat, bot sie einen spannenden  Drill an einer Rute der Klasse 6. Nur ein Tag später, an einem anderen Spot, stieg eine weitere Meerforelle von 61 Zentimeter Länge auf seine Fliege ein und auch dieser Fisch lag noch deutlich über dem gängigen Schnittmaß unserer Küstenfische. Fakt ist…Jütland ist jederzeit einen Versuch wert.

 

 

Heiko Döbler

 

 

 




Foto: Andreas Both

Länge 74 cm

Gewicht 4,5 Kg

 




Foto: Andreas Both

Zweiter Tag nächster Fisch...61 cm

 




Südjütlands Küste im Mai….


Steigende Temperaturen bringen uns nun endlich auch das Kleinleben in die von uns befischten Flachbereiche der jütländischen Küstenlinie. Obwohl noch immer nicht in dem von uns erhofften Maße, lassen sich je nach Struktur der Gründe immer mehr Garnelen, Tangläufer und Grundeln ausmachen. Das zunehmende Nahrungsspektrum bringt uns auch wieder verstärkt Grönländer an die Fliege und auf den Blinker. Aber unter unseren Aufwuchsfischen befinden sich zur Zeit sehr viele untermaßige Meerforellen und auch das Mindestmaß von 40 cm berechtigt nur zu einer legalen Entnahme eines nicht laichfähigen Aufwuchsfisches. Hier ist akuter Bedarf für eine Änderung. Die Meerforellenbestände zeigen sich in leicht rückläufiger Form (siehe Aufruf auf dieser Seite zu diesem Thema ) http://www.vandplejen-ana.dk/  und daher ist für uns eine Anhebung nach schwedischem Beispiel (Mindestmaß 50cm) schon lange überfällig.




Foto: Patrick Jeß

Mit Freude erleben wir dagegen schon seit Wochen sehr gute und konstante Dorschfänge. Mit der einsetzenden Dämmerung werden die gefleckten Räuber aktiv und dunkle Blinker und Fliegenmuster führten jeden Abend zum Erfolg. In dieser Gleichmäßigkeit habe ich es schon seit vielen Jahren nicht mehr erleben können, aber Bjarne zeigt es mit täglich gefangenen Dorschen zwischen 40 cm und 60 cm Länge. Tiefes fischen ist angesagt und so sollte der Fliegenfischer für die echten Tiefenbereiche der Häfen auch eine Sinkleine im Gepäck haben. Der Dorsch zeigt sich bei dieser Art der Befischung kampfstark und agil und wenn der erste Fisch erst einmal gefunden ist, folgen in der Regel sehr schnell noch ein paar weitere Dorsche.

 

 

 






Foto: Bjarne Döbler




Berliner Freunde in Genner….und eine Probefahrt mit dem SOT


Der für uns nur kurze Weg nach Genner musste natürlich für einen Besuch  unserer Freunde aus Berlin genutzt werden, die sich dort für ein paar Urlaubstage eingemietet hatten. Und da sich das Wetter sonnig, windstill und warm zeigte, wurde für eine Probefahrt mit dem SOT der Kajaktrailer mit den Booten an den PKW angehängt. Eine erste Gelegenheit für Karsten, Tanja, Christian und Sylke, sich unter ganz moderaten Wetterbedingungen mit dem Handling eines Kajaks vertraut zu machen. Unter der Begleitung von Susanne ging es dann nach einer Einweisung in Bezug auf Sicherheit und Handling mit dem Kajak auf die Bucht und bei der folgenden, knapp dreistündigen Ausfahrt wurden auch gleich die anglerischen  Einsatzmöglichkeiten eines SOT getestet. Drei fischende Frauen im Kajak sind auch für die Gennerbucht ein nicht alltäglicher Anblick. Aber sehr schnell waren sie aus unserem Blickfeld verschwunden und verteilten sich auf der Bucht, um mit einer Befischung mit Spinn-und Fliegenrute zu beginnen. Leider konnte Tanja einen einsteigenden Öring nicht erfolgreich anschlagen und haken. Der Erfolg der ersten Ausfahrt war dann aber Christian vergönnt. Mit der Spinnrute konnte er seine bisher erste Meerforelle haken und landen und das Kajak brachte ihm dabei den entscheidenden Vorteil, in einen vom Ufer nicht zu erreichenden Fangbereich zu gelangen. Motiviert durch den Erfolg machte er noch einen Versuch mit Naturköder auf Plattfisch. Auch für diese Art der Befischung zeigten sich schnell die Vorteile eines SOT und zwei schöne Flundern für das Abendessen waren  ein  toller Abschluss für eine kleine Probefahrt. Den Rest erzählen die Bilder….

 

 

 








zum vergrössern bitte auf die Bilder klicken...








zum vergrössern bitte auf die Bilder klicken...








zum vergrössern bitte auf die Bilder klicken...








zum vergrössern bitte auf die Bilder klicken...













zum vergrössern bitte auf die Bilder klicken...





zum vergrössern bitte auf die Bilder klicken...



The Magic of Fly Fishing


Seit 16.02.2012 ist das internationale Fliegenfischer Magazin

online und downloadbar. Einen direkten Link zum Magazin

und zum Download finden Sie auf der Partner-Link-Seite.

Die nächste Ausgabe erscheint im August 2012.

Einfach mal direkt reinblättern...

 

 

 


Ausgabe 1 vom 16.02.2012





Durch Anklicken der Vorschau läßt sich das Magazin öffnen...

Ausgabe 2 vom 13.04.2012





Durch Anklicken der Vorschau läßt sich das Magazin öffnen...




Registrierung von Meerforellenfängen 2012


Weshalb die Registrierung der Meerforellen?

Der Zweck dieser Untersuchung ist u.a. ein Wissen darüber zu erhalten, wie viele der ausgesetzten Smolt´s jährlich überleben. Dadurch können weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Küstenangelns beigetragen werden.

Beschreibung:

Smolt´s, die jedes Jahr an Strommündungen ausgesetzt werden ( ca. 300.000 Fische jährlich, sind Brutfische von wildlebenden Fischen, die von Vandplejen A.N.A während der jährlichen Elektrofischerei gefangen werden.

Die befruchteten Eier werden an Fyns Laksefisk geschickt, wo sie schlüpfen und anschließend ca. 1 Jahr lang gefüttert werden. Die Fische leben hier in großen Tanks bis sie das Smolt Stadium erreicht haben ( etwas 15-20 cm ). Im Anschluss werden sie in Mündungen der verschiedenen Strommündungen in unserer Gegend ausgesetzt.

Während der "Pubertät", wo sehr viele Raubfische herumschwimmen, ist es unvermeidlich, dass die Fische sichtbare Schäden bekommen. Ersichtliche Schäden sind, deformierte oder angebissene Brustflossen, haben Kötchen oder sind sogar ganz verschwunden. In der Regel wachsen sie wieder aus, aber nicht ohne sichbaren Spuren.

Vandplejen A.N.A. wäre Ihnen dankbar wenn Sie an dieser Untersuchung teilnehmen würden und Ihre Fangmeldung über Meerforellen melden.
Das heißt das alle Fische egal ob klein oder groß, abgelaicht oder deformierte Flossen haben. Die Angabe, wo Sie den Fisch gefangen haben ist freiwillig.

Wie geht das?

Sie können Ihren Fang auf der Webseite www.vandplejen-ana.dk registrieren. Auf der Seite gibt es ein Symbol ( Deutsche Fahne ) Klicken Sie auf das Symbol und Sie können Ihren Fang melden. Sie können Ihren Fang auch an den lokalen Angelgeschäften melden und die Registrierung durchführen.

Um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten ist es wichtig, dass so viele Fische wie möglich gemeldet werden.
Die Registrierung ist bis zum 31.12.2013 möglich. Das Ergebnis wird Anfang 2013 veröffendlicht.

Hier nochmal der Direktlink zur Registrierung: Fang Melden

 

Quelle: Home DS Angelsport.de