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FliegenFischen

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Neue Bestimmungen zur Befischung der dänischen Auen


Außer der erst im Jahr 2012  in Kraft getretenen Schonzeit-Verlängerung sollte sich der

Angler auch mit weiteren neuen Bestimmungen bezüglich vieler Flusssysteme vertraut machen.

(z.B. Verbot von Widerhaken )

Die dazu ausgezeichnete Information der Dänen ist in diesem Beitrag verlinkt und bringt

zudem gerade für den Einsteiger interessante Infos und sehr schöne Beispiel-Zeichnungen.

Die deutsche Übersetzung stammt von Lars Östergaard-Jensen , dessen Bilder im

Partnerbereich zu finden sind.

 


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Elektrofischen zur Laichgewinnung im Brede Å System

 

Ab November beginnt in unseren Flüssen und Auen der Fang anadromer Salmoniden zur Laichentnahme.

Beim E-Fischen im Dezember werden von uns an der Brede Å ca.100 Mutterfische gefangen und zum Abstreifen von Rogen und Milch in einen dänischen Fischzucht-Betrieb gebracht.

Gerade im Bereich der Laichbetten steht der Fisch in dieser Zeit meist in sehr konzentrierter Form und häufig finden sich drei bis vier Rogner um einen Milchner. Und so ist es immer wieder ein unglaublich faszinierender Anblick, wenn in einem oft nur 3 Meter breiten Bachlauf, Meerforellen von bis zu 10kg Gewicht wie aus dem Nichts erscheinen.

Nach dem Abstreifen und einer Hälterungsphase in der Zuchtstation  werden die Fische wieder in ihrem System ausgesetzt. Der aus diese Maßnahme stammende Besatz, in Form von Brutfisch und Smolt, trägt schon seit vielen Jahren Früchte und zeigt sich in einem jährlichen Aufstieg von starken Meerforellen.

Eine Anzahl von ca. 5000 weiteren anadromen Salmoniden verbleibt dagegen unbehelligt im Fluss, um sich dort eigenständig zu reproduzieren. (Die Zahl wurde von Fischereibiologen durch Zählungen bei Sichtungsfischen ermittelt)

Die große Anzahl frischer Laichgruben, die sich selbst noch in kleinsten zuführenden Gräben finden, zeugen von der regen Aktivität und guter Bestandszahlen.

 

Die inzwischen bis zum ersten April verlängerte Schonzeit in den dänischen Flüssen ermöglicht den geschwächten Kelts heute ein ungehindertes Abwandern zum Meer und so haben viele dieser Fische eine ausgezeichnete Chance, nach einer Fress-und Regenerationsphase im Salzwasser, ihr wertvolles Genmaterial erneut in ihre Heimatflüsse zu tragen.

Die folgenden Bilder sprechen für sich und zeigen die Arbeit und das positive Ergebnis heutiger Besatzmaßnahmen.

 

Heiko Döbler





















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